Angst und ihre Ursachen
Was ist Angst?
Angst ist ein natürlicher und sinnvoller Schutzmechanismus. Sie warnt uns vor Gefahren und hilft uns, angemessen zu reagieren. Manchmal aber reagiert unser Körper zu stark oder ohne ersichtlichen Grund - dann wird Angst zur Belastung. Situationen wie Prüfungen, Lampenfieber oder die Angst zu versagen, können sich dann überwältigend anfühlen.
Wann wird Angst pathologisch?
Von einer Angststörung spricht man, wenn Angst das Leben bestimmt, zu Rückzug oder Kontrollverlust führt und nicht mehr steuerbar ist.
Häufig treten Ängste oder Panikattacken auch als Begleiterscheinung einer Depression auf.
Wie entsteht Angst im Körper?
Angst entsteht im limbischen System- vor allem in der "Amygdala", dem Alarmzentrum unseres Gehirns. Sie bewertet Reize als bedrohlich und löst eine Alarmreaktion aus: Zum Beispiel: Herzrasen, Schweißausbrüche und Atemnot.
Normalerweise beruhigt der Verstand (Neokortex) diese Reaktion wieder - bei Angststörungen geschieht das jedoch verzögert oder gar nicht
Mögliche Ursachen einer Angststörung
Angst kann durch verschiedene Faktoren entstehen, zum Beispiel:
ein Ungleichgewicht an Botenstoffen
belastende Lebensereignisse oder traumatische Erfahrungen
anhaltender Stress oder Erschöpfung
familiäre Prägungen und frühe Kindheitserlebnisse
transgenerationales Traumata
Häufige Formen von Angststörungen
Agoraphobie
Hypochondrie
Herzrasen und Engegefühl in der Brust
Schwindel und Atemnot
Schweißausbrüche, Zittern, Hitzewallungen
das Gefühl die Kontrolle zu verlieren oder ohnmächtig zu werden
starke innere Unruhe oder das Bedürfnis zu fliehen
Typische Symptome bei Angst und Panikattacken
In meiner Praxis begleite ich Sie dabei, Ihre Angst besser zu verstehen, innere Sicherheit zu entwickeln und neue Wege im Umgang mit belastenden Situationen zu finden. Mit therapeutischer Unterstützung kann Angst ihre Macht verlieren - und Sie können wieder mehr Leichtigkeit und Vertrauen im Alltag erleben






